Häufige Fragen
Grundsätzliches
+ Kann ich die App schon nutzen?
Noch nicht. Die App ist fertig gebaut und steckt in der Beta-Phase — im App Store und bei Google Play gibt es sie noch nicht. Wenn du dich für die Beta bewirbst, hörst du von uns, sobald dein Zugang bereitsteht. Ein Datum nennen wir bewusst nicht: wie lange die Prüfung bei Apple und Google dauert, entscheiden nicht wir.
+ Ersetzt die App einen Arztbesuch?
Nein, und sie soll es auch nicht. Blut im Blick ist ein Nachschlagewerk und ein Tagebuch für deine Werte. Die App stellt keine Diagnose, gibt keine Behandlungsempfehlung und ist kein Medizinprodukt. Bei auffälligen Werten oder Beschwerden gehört die Einordnung in ärztliche Hände.
+ Für wen ist die App gedacht?
Für Menschen, die regelmäßig Blut abnehmen lassen und den Überblick behalten wollen — bei einer chronischen Erkrankung, in der Vorsorge oder einfach aus Interesse. Die App richtet sich an Erwachsene; für Kinder und Jugendliche fehlen die passenden Referenzbereiche.
+ Funktioniert die App offline?
Ja. Lexikon, Werterfassung, Befund-Scan und Verlauf funktionieren vollständig ohne Internet. Eine Verbindung braucht es nur für den Kauf, für das Backup und — falls du sie einschaltest — für die Synchronisierung zwischen Geräten.
Deine Daten
+ Wo liegen meine Befunde?
Auf deinem Gerät. Die App kommt ohne Server aus — du kannst sie vollständig nutzen, ohne dass ein einziger Gesundheitswert unser Rechenzentrum erreicht. Nur wenn du die Synchronisierung oder das Backup selbst einschaltest, werden Daten übertragen. Beides ist standardmäßig aus.
+ Was könnt ihr sehen, wenn ich die Synchronisierung einschalte?
Dann liegen deine Befunde auf unserem Server, damit sie auf einem zweiten Gerät zur Verfügung stehen. Bezeichnung, Laborname und Befundnummer sind dort verschlüsselt — das schützt sie, falls eine Datenbanksicherung abhandenkommt. Es schützt sie nicht gegen jemanden, der die Kontrolle über unseren Server erlangt, denn der Schlüssel liegt auf derselben Maschine. Probendatum und Messwerte liegen unverschlüsselt, weil die Anwendung damit rechnen muss. Wir schreiben das so deutlich, weil „verschlüsselt" oft mehr verspricht, als es hält.
+ Und das Backup?
Das ist etwas anderes. Die Sicherung wird auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie uns erreicht. Bei uns liegt ein Datenblock, den wir weder lesen noch entschlüsseln können — auch nicht, wenn wir wollten.
+ Verlassen meine Befundfotos das Gerät?
Von sich aus nie. Die Texterkennung läuft auf deinem Gerät, über die Bordmittel deines Betriebssystems; dabei wird kein Foto und kein PDF an einen Server geschickt. Gesichert werden die Aufnahmen nur im verschlüsselten Backup, das dein Gerät verschlüsselt, bevor es uns erreicht — lesen können wir es nicht. Einen schwer lesbaren Befund kannst du zusätzlich von einer KI auswerten lassen; dann fragt die App jedes Mal vorher und sagt, was dabei wohin geht. Ohne diese ausdrückliche Zustimmung verlässt kein Befundbild dein Gerät.
+ Verkauft ihr Daten oder schaltet Werbung?
Nein. Es gibt keine Werbenetzwerke, kein geräteübergreifendes Tracking und keine Werbeprofile. Wir verdienen an der App, nicht an ihren Nutzerinnen und Nutzern.
Konto und Zugang
+ Brauche ich ein Konto mit E-Mail-Adresse?
Nein. Du bekommst eine Kundennummer und eine Wiederherstellungsnummer. Kein Name, keine E-Mail, kein Passwort. Der Anzeigename in der App darf frei erfunden sein.
+ Was passiert, wenn ich die Wiederherstellungsnummer verliere?
Dann ist der Zugang weg — endgültig. Wir speichern die Nummer nicht, sondern nur eine Prüfsumme, mit der sich prüfen lässt, ob eine eingegebene Nummer stimmt. Zurückrechnen lässt sie sich daraus nicht. Das ist unbequem, aber es ist der Grund, warum niemand sonst an deine Daten kommt. Schreib sie dir auf und bewahre sie sicher auf.
+ Kann ich die App auf zwei Geräten nutzen?
Ja. Dafür schaltest du die Synchronisierung ein und meldest das zweite Gerät mit deiner Wiederherstellungsnummer an. Danach siehst du auf beiden Geräten denselben Stand.
+ Wie lösche ich meine Daten?
Du kannst dein Profil jederzeit in der App löschen. Damit entfernen wir auch synchronisierte Daten und hinterlegte Backups von unseren Servern. Kaufbelege müssen wir aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungsfristen behalten.
Kosten
+ Was kostet die App?
Blut im Blick kostet 4,99 € pro Jahr (inkl. MwSt.). Das Abo läuft ein Jahr und verlängert sich danach automatisch um ein weiteres Jahr, solange du nicht kündigst. Es gibt keine Stufen und keine Funktion hinter einer zweiten Zahlung. In anderen Regionen können die Beträge abweichen; maßgeblich ist der Preis, den dir der App Store beziehungsweise Google Play vor dem Kauf anzeigt. Für Praxen gilt ein eigenes Angebot ab 300 € pro Jahr (zzgl. MwSt.).
+ Wie kündige ich das Abo?
In den Kontoeinstellungen des App Store beziehungsweise bei Google Play, spätestens 24 Stunden vor Ablauf des laufenden Zeitraums. Nicht in der App — darauf haben wir keinen Zugriff. Wichtig: Das Löschen der App beendet kein Abonnement.
+ Ich habe gekauft, aber nichts ist freigeschaltet.
Meist hilft „Käufe wiederherstellen" in den Einstellungen der App. Klappt das nicht, schreib uns mit deiner Kundennummer und dem Kaufdatum — die Adresse steht auf der Support-Seite.
Befunde und Werte
+ Welche Laborbefunde werden erkannt?
Der Scan funktioniert mit gängigen deutschen Laborbefunden. Weil jedes Labor sein eigenes Layout hat, gelingt die Erkennung nicht immer vollständig — was fehlt oder falsch zugeordnet wurde, korrigierst du in einem Schritt. Werte lassen sich jederzeit auch von Hand erfassen.
+ Warum weichen die Referenzbereiche von meinem Befund ab?
Referenzbereiche unterscheiden sich je nach Labor und Messmethode, dazu nach Alter, Geschlecht, Schwangerschaft und Vorerkrankungen. Erkennt die App die Bereiche auf deinem Befund, übernimmt sie diese. Im Zweifel gelten immer die Angaben deines Labors.
+ Was, wenn ein Wert im Lexikon fehlt oder falsch ist?
Schreib uns. Das Lexikon wird redaktionell gepflegt, und Hinweise auf Fehler oder fehlende Werte sind uns willkommen.
Frage nicht dabei? Schreib uns über die Support-Seite — wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Nur bei deinen eigenen Laborwerten müssen wir passen: die einzuordnen steht ärztlichem Fachpersonal zu, nicht uns.